Vergleichen lohnt sich immer!

Den regelmäßigen Vergleich der verschiedenen Versicherungsangebote im Herbst eines jeden Jahres haben sich viele Verbraucher bereits angewöhnt. Doch das ist noch lange nicht alles: eine Versicherung kann grundsätzlich nicht nur dann gewechselt werden, wenn eine Kündigung des Vertrages zum Jahresende ansteht, sondern auch in einigen anderen Fällen.
Versicherungsvergleich
Tritt zum Beispiel ein Schadensfall für die Kfz-Haftpflichtversicherung ein, so genießt der Versicherte in diesem Zusammenhang ein so genanntes Sonderkündigungsrecht. Um dieses Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen, ist es völlig ohne Belang, ob die Regulierung des Schadens des Unfallgegners ohne Probleme abgelaufen ist, oder ganz beziehungsweise teilweise vom Versicherer abgelehnt wurde. Es ist lediglich darauf zu achten, die gegebenen Fristen zur Kündigung einzuhalten. Diese sind von Versicherer zu Versicherer etwas unterschiedlich, in der Regel betragen sie zwischen zwei und vier Wochen. Beginn dieser Frist ist meist der Bearbeitungsschluss des betreffenden Schadens.

Wenn Sie sich als Versicherter in einer solchen Situation befinden, müssen Sie also relativ schnell eine neue Versicherungsgesellschaft zum Abschluss eines Vertrages zur Kfz-Haftpflichtversicherung finden. Doch auch in diesem Fall sollten Sie nicht vergessen, die verschiedenen Anbieter untereinander zu vergleichen. Durch die modernen Vergleichstests im Internet ist das heute kein Problem mehr und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Auch nach einer Beitragserhöhung haben Sie das Recht, Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung zu kündigen

Was viele nicht wissen: flattert ein Schreiben des Versicherers ins Haus, aus dem hervorgeht, dass die Beiträge für die Kfz-Haftpflichtversicherung in Kürze angehoben werden, so muss sich der Versicherte zunächst ausdrücklich mit einer solchen Preiserhöhung einverstanden erklären. Diese Einverständniserklärung erfolgt meist dadurch, dass der Versicherte innerhalb einer bestimmten Frist keinen Einspruch dagegen erhebt. Er hat aber zusätzlich auch das Recht, im Zusammenhang mit einer Preiserhöhung sein Versicherungsvertrag sofort zu bändigen. In den meisten Fällen gilt hier eine Frist von einem Monat, nachdem der Versicherte die Ankündigung zur Preiserhöhung beziehungsweise die neue Beitragsrechnung erhalten hatte.

Gerade in diesem Fall, wenn also Ihr bestehender Kfz-Versicherer seine Beiträge erhöht, lohnt es sich, einen Versicherungsvergleich zu starten und die Angebote verschiedener Gesellschaften untereinander zu vergleichen. Schließlich möchten Sie doch nicht, dass es beim nächsten Versicherer wieder ähnlich läuft, beziehungsweise Sie mit höheren Beiträgen in den neuen Vertrag einsteigen, als Sie beim alten Versicherer gezahlt haben.

Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass ein solcher Versicherungsvergleich auf einer unabhängigen Plattform, wie sie beispielsweise diese Webseite darstellt, angeboten und durchgeführt wird. Immer wieder trifft man auf Rechner von Versicherungsmaklern oder Versicherungsgesellschaften, die entsprechend manipuliert sind und somit die eigene Gesellschaft beziehungsweise die Versicherung, welche dem Makler am meisten Provision zahlt, auf den ersten Plätzen listet. Ein solcher Rechner bringt dem Verbraucher im Endeffekt gar nichts. Sie sollten daher stets darauf achten, einen unabhängigen Vergleichsrechner zu wählen.
Versicherungsvergleich
Wichtig beim Vergleichen verschiedener Versicherungen ist, darauf zu achten, dass der neue Versicherer einen gleichen oder besseren Leistungsumfang als die bisherige Gesellschaft bietet. Das ist nicht immer der Fall. Einige Versicherer bieten besonders günstige Prämie nur im Zusammenhang mit einem reduzierten Leistungskatalog, was dem Kunden allerdings oft nicht auf den ersten Blick auffällt. Es daher wichtig, auch einmal ins Kleingedruckte zu schauen, beziehungsweise die Anmerkungen zu lesen, die sich in den entsprechend Angeboten meist irgendwo im Fußbereich befinden und mit einem Sternchen gekennzeichnet sind.